Mit Lanzen wurden in drei verschiedenen Tiefen Mörtelkugeln in den Untergrund eingebracht. Diese Kugeln sorgen für zusätzlichen Volumen unter dem Fundament, sodass später ausreichend Widerstand vorhanden ist, gegen den das Injektionsmaterial drücken kann. Anschließend wurde AP430W injiziert, ein Polyurethan, das sich der Form der Anwendung anpasst: Als Kugel sorgt es unmittelbar für mehr Tragfähigkeit direkt unter dem Fundament, als Säule verdrängt es den umgebenden Boden und erhöht so die Tragfähigkeit des Untergrunds.
Fünf Wochen lang wurden intensive Injektionsarbeiten durchgeführt. Während des gesamten Prozesses wurden die Setzungen mithilfe von Snagstream-Messungen überwacht, die zeigten, dass das Gebäude vollkommen stabil blieb.
Die Fundamentinstandsetzung ist noch nicht das letzte Kapitel für dieses Gebäude: In Kürze folgt Quakeshield, die Lösung zur Verstärkung der Wände.