Auf der Grundlage einer gründlichen Voruntersuchung, unter anderem durch die Durchführung von Potenzial- und Abdeckungsmessungen, konnte eine optimierte Anwendung des kathodischen Korrosionsschutzes erreicht werden. So werden einige Böden vollständig geschützt, während andere Geschossdecken, bei denen kein flächendeckendes Eindringen von Tausalzen vorlag, nur an den kritischen Stellen geschützt werden.
Einige Böden sind bereits im Vorfeld mit einer leitfähigen Mörtelschicht versehen, um die zu geringe Betondecke auszugleichen. Bei unzureichender Betondecke können Bereiche mit geringem Widerstand entstehen, was zu Kurzschlüssen oder einer ungleichmäßigen Stromverteilung führen kann.
Nach ausreichender Trocknung werden Titanstreifen mit Kunststoffklammern auf der Oberfläche befestigt und untereinander mit den Stromverteilerleisten verschweißt. Die Einteilung in Zonen von jeweils ca. 500 m² entspricht vollständig der CROW-CUR-Empfehlung 130 und der Norm NEN-ISO 12696.
Abschließend werden Sensoren eingebaut, damit das System nach der Inbetriebnahme ordnungsgemäß gesteuert und seine Leistung kontinuierlich überwacht werden kann.