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Injektionstests für ein leckfreies Aquädukt in Friesland

Injektionstests für ein leckfreies Aquädukt in Friesland

Gemeinsam mit Rijkswaterstaat arbeiten wir an einer Lösung für das undichte Aquädukt bei Akkrum. In der wasserdichten Folie der Trogkonstruktion des Leppa-Aquädukts befinden sich vier Löcher, durch die täglich etwa 3.300 Liter Grundwasser in die tieferliegende Trasse sickern. Zwei dieser Löcher befinden sich bis zu 10 Meter unter der Geländeoberkante. Da diese Tiefe schwer zugänglich ist, wird mit speziellen Testaufbauten und gezielten Injektionen untersucht, wie das Aquädukt wieder vollständig wasserdicht und sicher gemacht werden kann.

Um die Situation am Aquädukt so realistisch wie möglich nachzubilden, wurde in Earnewâld auf dem Panhuyspoel-Gelände ein umfangreicher Testaufbau errichtet. Dieser Testaufbau besteht aus Sand und Rohren, die hinsichtlich Aufbau, Eigenschaften und sogar der Art des Lecks präzise auf die tatsächliche Konstruktion des Aquädukts bei Akkrum abgestimmt sind.

In diesem Testaufbau injizieren wir Polymer- und Acrylatharze von außen in das Rohr. Die Materialien expandieren und bilden eine starke, dauerhafte Abdichtung im Sand um das Rohr herum. Auf diese Weise schaffen wir eine Lösung, die dem Wasserdruck standhält und das Entstehen neuer Leckagen verhindert.

Nicht jeder Versuch ist sofort erfolgreich. Im Gegenteil, jeder Test liefert wichtige Erkenntnisse. Darüber hinaus nähern wir uns durch kontinuierliches Testen, Evaluieren und Verbessern Schritt für Schritt der optimalen Lösung. So stellen wir sicher, dass das Aquädukt in Zukunft wieder jahrelang sicher und wasserdicht bleibt, wodurch Verkehr und Umgebung auf eine stabile und dauerhafte Konstruktion vertrauen können.

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